Die Terrasse als Eyecatcher

Terrassendielen

Jeder Hausbesitzer, der über eine Terrasse verfügt, möchte diese auch im besten Licht erstrahlen lassen. Doch nicht nur dieser Wunsch ist als Entscheidungskriterium anzusehen, wenn es darum geht, neues Terrassenholz auszuwählen. Ebenso wichtig ist die Resistenz und der Härtegrad des Holzes. Viele Harthölzer, die aus Europa stammen, sind gut, aber aus Asien und Südamerika kommen Hölzer, die unsere einheimischen fast in den Schatten stellen. So auch die Tatajuba Terrassendielen.

Was macht sie so besonders?

Tatajuba zeichnet sich durch den Ruf aus, eines der härtesten Hölzer der Welt zu sein. Die Dielen erhielten den Resistenzgrad 1 – 2 und überholen damit sogar das beliebte Bangkirai-Holz. Es ist dem Garapa Holz sehr ähnlich. Die Tatajuba Terrassendielen strahlen in frischem Zustand mit einer gold-gelben Farbe, die sich später zu einem dunkelbraun entwickelt. Dies ist besonders nach jeder Behandlung mit Leinöl zu verzeichnen. Doch gerade dieser warme Braunton macht sie so besonders.

Ein weiterer Pluspunkt ist die fast vollständige Ast-, Loch- und Splintlosigkeit. Dadurch ergibt sich ein einheitliches Bild, das nicht viele Hölzer aufweisen. Doch Achtung: Wer diese Terrassendielen selber verlegen möchte, muss unbedingt darauf achten, keine Eisennägel zu verwenden. Denn diese führen zu einer schwarz-blauen Verfärbung. Diese ist auf die Gerbstoffe zurückzuführen. Je frischer das Holz ist, desto stärker ausgeprägt ist auch die Verfärbung.

Ebenso sollte beim Verlegen auf eine ausreichende Fuge geachtet werden. Denn auch wenn sie relativ resistent gegenüber Feuchtigkeit und sogar stehendem Wasser sind, sollte dies trotzdem gut abfließen können.

Und noch ein Warnhinweis: Obwohl dieses Holz nicht zum Splittern neigt, verfügt es über eine rauhere Oberfläche als beispielsweise Garapa Holz. Daher ist es nicht unbedingt eine Barfußdiele.

2 Replies to “Die Terrasse als Eyecatcher”

  1. Nora

    Tatajuba scheint ebenfalls ein Holz zu sein, das für uns in Frage kommt.

    Echt gar nicht so leicht die Entscheidung, welches Material denn letztlich auf unserer Terrasse zum Einsatz kommen wird.

    Aber euer Blog ist eine super Informationsquelle, das muss man schon mal sagen an dieser Stelle.

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